Zum Internationalen Wassertag in Palästina

Die grenzüberschreitenden Wasserressourcen sind ungleich verteilt. Während den meisten Palästinensern nach Angaben der WHO nur 70 Liter pro Tag zur Verfügung stehen, beträgt der Wasserverbrauch in Israel sagenhafte 300 Liter. Wasser sollte mit rund 100 Litern pro Tag jedem Menschen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Anlässlich des diesjährigen Weltwassertages am 22. März veröffentlichte die PLO-Verhandlungsabteilung die nachfolgenden FAQ, die wir in deutscher Übersetzung veröffentlichen:

1. Wie sollten Wasserressourcen in Palästina und Israel geteilt werden? 

Nach der palästinensischen Auffassung sollte die Aufteilung der grenzüberschreitenden Wasserressourcen zwischen Palästina und Israel durch das Völkerrecht und ihre Hauptprinzipien geregelt werden. Das Recht auf Wasser und Abwasser, welches ein grundlegendes Menschenrecht ist, wurde vorbehaltlos und ausdrücklich durch internationale Abkommen wie den Internationalen Pakt über wirtschaftliche und soziale Rechte (ICESCR), das Abkommen gegen alle Formen der Frauendiskriminierung (CEDAW) und das Abkommen über die Rechte des Kindes (CRC) verankert. Tatsächlich müssen alle grenzüberschreitenden Süßwasserressourcen nach dem Völkerrecht „gerecht und angemessen“ geteilt werden. Die grenzüberschreitenden Wasserressourcen zwischen Palästina und Israel müssen daher, wie alle Angelegenheiten, durch das Völkerrecht und die Leitlinien dieser internationalen Abkommen geregelt werden…

Der komplette Beitrag mit vielen, weiteren Hintergrundinformationen, unter

http://palaestina.org/index.php?id=160&tx_ttnews%5Btt_news%5D=656&cHash=aa37d61d288502710292be1556d7cbc3

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