Deutsche Staatsräson für den zionistischen Apartheidstaat?

Von Evelyn Hecht-Galinski, 04.12.2019

Wie will Kanzlerin Merkel es bei ihrem für den 6. Dezember 2019 geplanten ersten Besuch in Auschwitz erklären, dass sie und ihre Regierung – angesichts der historischen Verantwortung für den Holocaust und 74 Jahre nach der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee – jeden Respekt vermissen lassen, wenn es um den ständigen Bruch des Völkerrechts im „Jüdischen Staat“ geht.

Gebietet es die Achtung für das Völkerrecht nicht, als zwingende Lehre aus der deutschen Geschichte nun endlich die Staatsräson für die Sicherheit des „Jüdischen Staats“ zurück zu nehmen?

Wie kann eine deutsche Regierung die ständigen Völkerrechtsbrüche ignorieren, nur weil sie von einem jüdischen Regime, Nachfahren der Verfolgten des Holocaust, begangen werden? Die klaren Regeln, die das Völkerrecht hat, kann auch Merkel nicht einfach in ihrem „christlichen Zionismus“ unter den Tisch kehren. Ihre „bedingungslose Solidarität“ mit der israelischen „Selbstverteidigung“ als Motiv für die mörderischen Angriffe und Kriege machen Merkel, wie schon in ihrem gesamten politischen Werdegang, so scheinheilig und unglaubwürdig, dass sie einen Großteil der Schuld an der allgemeinen und immer stärker werdenden Politikverdrossenheit trägt.

Respekt für das palästinensische Volk – als letztes Mit-Opfer des Holocaust! 

Ganz sicher wird sie in ihrer Rede wieder an die ewige Verantwortung Deutschlands für Israel erinnern, ohne gleichermaßen die längst fällige Verantwortung Deutschlands für das illegal besetzte Palästina zu erwähnen, weil das nicht in ihr philosemitisches Weltbild passt. Wäre dieser erste Besuch der Kanzlerin dort doch eine gute Chance, endlich einmal Respekt für das palästinensische Volk zu zeigen…

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